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    Home»Latest News»Australien: Pflegekinder lebten mit verurteilter Mörderin zusammen
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    Australien: Pflegekinder lebten mit verurteilter Mörderin zusammen

    By March 11, 2026No Comments3 Mins Read
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    Ein schockierender Fall erschüttert Australien: Zwei Pflegekinder im Alter von zwölf und 14 Jahren lebten monatelang in New South Wales mit einer dreifachen, verurteilten Mörderin zusammen. Die Behörden des Bundesstaates sahen sich massiver Kritik ausgesetzt, nachdem Medienberichte das Versagen im System der Kinderfürsorge aufgedeckt hatten. Erst nach vehementen Hinweisen durch die Öffentlichkeit und expliziten Medienberichten, unter anderem vom »Guardian« und News.com.au, wurde die 78-jährige Frau aus dem Haushalt entfernt. Dieser Vorfall wirft gravierende Fragen bezüglich der Überwachung und des Schutzes von schutzbedürftigen Kindern in staatlicher Obhut auf. Die Familienministerin Kate Washington entschuldigte sich zutiefst und betonte, dass eine solche Situation niemals hätte entstehen dürfen.

    Die Enthüllungen folgten einem Bericht des Radiosenders 2GB, der als erster Details über die prekäre Situation bekannt machte. Demnach war die verurteilte Mörderin bei einer Seniorin eingezogen, die als Pflegeperson für die Kinder zuständig war. Die Tochter der Seniorin hatte den entscheidenden Hinweis gegeben und die Öffentlichkeit auf das skandalöse Arrangement aufmerksam gemacht. Trotzdem dauerte es offenbar Monate, bis die Behörden handelten. Familienministerin Washington bestätigte, dass die Behörden bereits Ende Dezember auf den Fall aufmerksam gemacht wurden, jedoch “sehr schlechte Entscheidungen” getroffen wurden. Die Entfernung der Mörderin erfolgte erst am Tag des Radioberichts, was die Kritik am langsamen und ineffizienten Vorgehen der zuständigen Stellen weiter verstärkt. Washington versicherte, dass die Frau nun nicht mehr bei den Kindern lebe und weitere Aufklärung versprochen wurde, um die Privatsphäre der Kinder zu schützen.

    Bei der beteiligten Person handelt es sich um Regina Arthurell, eine 78-jährige trans Frau, die ehemals unter dem Namen Reginald bekannt war. Ihre kriminelle Vergangenheit ist lang und gewalttätig. Sie wurde wegen dreier Taten verurteilt: des Totschlags ihres Stiefvaters im Jahr 1974, des Totschlags eines 19-Jährigen während eines Raubüberfalls 1981 und des Mordes an ihrem ehemaligen Partner im Jahr 1995. Für diese Verbrechen verbüßte Arthurell eine 24-jährige Haftstrafe, während der sie begann, sich als Frau zu identifizieren. Ihre Entlassung aus dem Gefängnis erfolgte im Jahr 2020. Besonders brisant ist die Einschätzung eines Richters des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2021, der Arthurell zwar ein “aufrichtiges Bemühen um Resozialisierung” attestierte, ihr jedoch auch eine “Neigung, das Leben ihrer Mitmenschen gewaltsam zu beenden” bescheinigte.

    Eine sogenannte erweiterte Überwachungsanordnung für Regina Arthurell war Ende 2024 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Die Umstände dieser Entscheidung stehen nun ebenfalls im Zentrum der öffentlichen und behördlichen Untersuchungen. Es stellt sich die dringende Frage, wie eine Person mit einer derart gravierenden und jüngst bestätigten Gefährdungseinschätzung in die unmittelbare Nähe schutzbedürftiger Pflegekinder gelangen konnte. Der Fall legt ein tiefgreifendes Versagen im System der staatlichen Kinderfürsorge in New South Wales offen, von der initialen Genehmigung bis zur verzögerten Reaktion auf eindeutige Warnsignale. Die Regierung hat angekündigt, die Vorgänge lückenlos aufzuklären und Maßnahmen zu ergreifen, um eine Wiederholung solch eines “inakzeptablen” Vorfalls zu verhindern und das Vertrauen in das Pflegesystem wiederherzustellen.

    Source: Read Original

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